Über die Dinge

<< Manche Dinge kann man berühren, andere nicht.
Manche Dinge berühren Einen, andere nicht. >>

Viele Dinge und zugleich wenige Dinge: ein Stuhl, ein Besen, ein Regenschirm, ein Hut, eine Tasse, ein Rock. Ist ein Rock ein Ding? Eigentlich ganz alltägliche Gegenstände haben plötzlich ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. Sie stehen auf dem Kopf, werden für Tätigkeiten verwendet, für die sie nun wirklich gar nicht gedacht sind, oder entwickeln ein charakteristisches Eigenleben.

Nun gilt es, sich in dieser Welt zurechtzufinden, in der auf den ersten Blick alles fremd scheint. Lässt man sich auf das Neue ein? Weigert man sich, oder wird man sogar inspiriert durch plötzliche, nie da gewesene Sichtweisen? Werden die Dinge oftmals größer gemacht, als sie sind? Oder fügen sie sich immer wieder von ganz alleine? Fehlt manchmal einfach die Zeit, sich die Dinge ausreichend durch den Kopf gehen zu lassen?

Spielerisch und humorvoll bewegen sich die Tänzerinnen hinter, neben, über, unter und mit den Dingen. Zwischen Musik im Stil der 30er und 50er Jahren taucht immer wieder ein Gedicht auf, welches sich mit philosophischen Gedanken über die Dinge dieser Welt auseinander-setzt. Sollten wir vielleicht einfach Über den Dingen stehen? 

Anschließend findet im Rahmen der Abstandsregelungen noch eine bewegte Interaktion mit den Zuschauern statt, um den Nachmittag gemeinsam ausklingen zu lassen.

 

Konzept und Performance
Laura Saumweber, Paula Niehoff

Musik
Florian Sonnleitner

Film
Francesca Kramrodt

Dauer
30min Vorstellung + 10min Interaktion

Premiere
23.Juni 2021
AWO Penzberg

 

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